Filmplakat: Motorcycle Diaries, The - Reise des jungen Che, Die (2004)

Filmplakat: Motorcycle Diaries, The - Reise des jungen Che, Die (C+H)
Filminhalt: Als Ernesto Guevara 1952 gemeinsam mit seinem Jugendfreund Alberto Granado das wohlbehütende Elternhaus und die Universität hinter sich ließ, um auf einem klapprigen Motorrad von Buenos Aires aus die Länder Lateinamerikas ? quasi on the road ? zu erkunden, hielt er seine Eindrücke von der Reise in einem Tagebuch fest. The Motorcycle Diaries, wie Walter Salles (1998 Oscar-nominiert für Central Station) poetischer Reisebericht im Original heißt, ist die Verfilmung jener Notizen des späteren Revolutionärs "Ché" Guevara, der 1959 zusammen mit Fidel Castro den politischen Umsturz auf Kuba und die Ablösung des Diktators Battista erkämpfen sollte.
Sieben Jahre zuvor kann davon allerdings noch keine Rede sein: Die Reise des sensiblen Ernesto (Gael Garcia Bernal) und seines Begleiters Alberto (Rodrigo de la Serna) wird anhand einzelner anekdotischer Ereignisse rekapituliert. Die Beiden begegnen etwa chilenischen Dorfschönheiten, sind ein anderes Mal auf der Flucht vor einem gehörnten und auf Rache sinnenden Ehemann und geraten vor allem in Kontakt mit der gesellschaftlichen Unterschicht, unterdrückten Tagelöhnern, die in allen Ländern, die Guevara und Granado durchqueren, das gleiche Schicksal teilen: Armut.